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Mein Weg in ein neues, schlankes und gesundes Leben.

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Gestärkt und leichter

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Es ist schon wieder Dienstag. Das Wochenende ist viel zu schnell vorbei gegangen.

Und es war wunderschön. Ich habe viel Kraft getankt und die Zeit im Kreise meiner Lieben genossen. Es hat mir so gut getan, umsorgt zu werden. Und wir haben viel Spaß gehabt.

Vor allem mein kleiner Neffe, ein Jahr alt, hat mir soviel gegeben. Leider sehe ich ihn viel zu selten, aber er hat mein Herz endgültig erobert. Ich bin immer noch hin und weg und nach den schönen Tagen merke ich das erste Mal seit langen, dass ich meine Familie sehr vermisse. Klar vermisse ich sie immer, aber ich würde am liebsten sofort wieder zu ihnen fahren.

 

Was so ein Kinderlachen doch schafft, da geht einfach die Sonne auf und das Herz lacht. Diesmal hatte ich aber auch einfach viel Zeit mit ihm, um uns näher zu kommen und warm zu werden. Wenn er mich so angelacht hat, hab ich für den Moment alles andere vergessen.

 

Ausserdem hab ich die Zeit mit meinen Eltern sehr genossen. Sie kümmern sich so liebevoll um mich, helfen mir bei den Vorbereitungen. Und sind einfach da, geben mir Halt und Wärme.

 

Ich habe nicht nur die Zeit mit ihnen genossen, sondern auch das Essen. Es gab so leckere Sachen, meine Mutter hatte sich vorher erkundigt, was ich gerne essen würde und hat sehr klug geplant und gekocht. Trotz Eis und Kuchen hatte ich doch glatt 2 kg weniger. Verstehe das, wer will. Ich finde es zur Zeit einfach sehr lustig, wie ich zu- und abnehme. Aber ich bin mir sicher, da spielt auch mein Kopf eine große Rolle.

 

Das Wochenende hat mir aber auch mal wieder meine Grenzen aufgezeigt. Ich hab mich schlicht weg mal wieder überfordert. Es war die Tage sehr warm und schwül, was meine Haut mir ja immer sofort heimzahlt. Ich habe große Probleme mit Abzessen und Furunkeln, so bald ich schwitze, werde ich wund und bekomme diese Entzündungen. Die sind so schmerzhaft. Und ich hatte am Freitag schon welche.

 

Samstags war ich dann mit meine Mutter und meinem Neffen unterwegs, wir sind in die Stadt, weil wir uns ein Eis holen wollten. Meine Mutter sagte extra, sag wenn du nicht mehr kannst. Vom Kopf her und von der Kondition her ging es, aber ich merkte natürlich bald, das es an meinen Oberschenkel-Innenseiten brennt. Aber ich wollte es unbedingt schaffen.

Wir sind dann bis zur Eisdiele und wieder zurück und schon auf dem Heimweg wusste ich, das ich es später bereuen werde.

 

Ich hatte schliesslich die Oberschenkel-Innenseiten übersäht von wunden Stellen und diesen kleinen, gemeinen Abzessen. Und meine Füße fingen irgendwann an, fürchterlich weh zu tun, so bald sie in Ruhe kamen. Nicht dass ich das nicht öfters habe, aber ich habe die letzten Jahre doch versucht, diese Situationen zu vermeiden. Wie gut ist jetzt das Gefühl, dass diese Situationen bald der Vergangenheit angehören.

 

Sonntags tat mir dann eigentlich alles weh, aber ich wollte irgendwie alles mitnehmen, was ging. Also fuhren wir noch zu einem Markt. Doch da merkte ich schnell, ich hatte meine Grenzen überschritten. Mir war richtig schlecht und meine Füsse taten nur noch weh. Irgendwie hab ich es dann noch geschafft, aber abends, als wir dann wieder bei uns zu Hause waren, ging dann wirklich gar nichts mehr.

 

Trotzdem war das Wochenende wunderschön und genau das hab ich noch vor der OP gebraucht. Am liebsten würde ich sofort wieder fahren, aber das geht natürlich nicht. Ausserdem habe ich hier einen Kranken zu versorgen, unserem Hund wurde gestern ein Backenzahn und zwei Warzen entfernt und er hat jetzt unter dem Kinn eine lange genähte Wunde. Aber es geht ihm zum Glück heute schon besser. Er mag nur diesen Trichter nicht, damit er sich nicht kratzt. Im Moment schläft er, dass ist ja immer gut.

 

Ach ja, bevor ich es vergesse "Heute in 3 Wochen geht es endlich los" ich werde sicher noch einige Male hier schreiben.

 


 
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