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Mein Weg in ein neues, schlankes und gesundes Leben.

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Erklärung: Das Dumping

Der Ausdruck ist vom englischen Verb „to dump" abgeleitet, das soviel wie „stürzen“ oder „hineinplumpsen“ bedeutet. Gemeint ist damit, dass der Speisebrei aufgrund der Verkleinerung und der dadurch beeinträchtigten Speicherfunktion des Magens zu schnell in den Dünnarm „stürzt".

Das Dumping tritt vorwiegend bei den RNY-Magenbypässen und auch bei den BPDs auf. Der BPD
  + DS ist davon meist ausgenommen, da der Magenpförtner erhalten bleibt.

Man unterscheidet beim Dumping das Früh- und das Spätsyndrom.

Ersteres tritt innerhalb der ersten 15 Minuten nach Nahrungsaufnahme auf und äußert sich durch Druckgefühl im Oberbauch bzw. Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche- und Schwindelgefühl, Herzklopfen, Blässe, Schweißausbrüche und im Extremfall in einem Kreislaufkollaps. Weil der Speisebrei sturzartig im Dünndarm ankommt, wird dieser plötzlich und sehr stark überdehnt. Zusätzlich strömt Wasser aus der Blutbahn in den Darm, um den Speisebrei zu verdünnen, was die Dehnung des Darms noch verstärkt. Beides führt zu einem starken Abfall des Blutdrucks und damit zu den genannten Beschwerden.

Das Spätsyndrom äußert sich durch ähnliche Beschwerden, die aber erst ein bis vier Stunden nach dem Essen auftreten. Charakteristisch ist zusätzlich Heißhunger. Die Ursachen des Spätsyndroms sind jedoch andere. Dadurch, dass der Speisebrei in einem Schwung im Dünndarm angelangt, wird der darin enthaltene Zucker sehr schnell vom Darm aufgenommen. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel - mit der Folge, dass Insulin ausgeschüttet wird, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Da kein Nahrungszucker mehr nachkommt, bleibt eine Unterzuckerung zurück, was zu Schweißausbrüchen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit führen kann.

Die Beschwerden des Dumping-Syndroms lassen sich durch Ernährungsmaßnahmen meist gut abmildern. In den meisten Fällen bessern sie sich auch im Laufe der ersten Monate nach der Operation.


Ernährungstipps beim Dumping-Syndrom

Beobachten Sie, wann die Symptome auftreten. Meiden Sie Nahrungsmittel, die Beschwerden hervorrufen.
Gelegentlich ist es hilfreich, eine Viertelstunde vor dem Essen etwas Brot zu verzehren.
Meiden Sie „süße" Kohlenhydrate - insbesondere Zucker, Traubenzucker, Fruchtzucker und Honig. Diese belasten den Blutzuckerspiegel und können das Dumping-Syndrom verstärken. Süßen sie mit Süßstoffen.
Nehmen Sie vorzugsweise ballaststoffreiche, stärkehaltige Kohlenhydrate (z.B. in Vollkornerzeugnisse und Kartoffeln) zu sich.
Essen Sie nicht zu salzig. Dadurch erhöht sich der Wassereinstrom in den Darm, wodurch sich die Beschwerden verstärken.
 

 

Quelle

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