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Mein Weg in ein neues, schlankes und gesundes Leben.

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Mein OP-Bericht Teil 1 - Vor der OP

Donnerstag, 09.09.2010

 

Da  ich Montags operiert werden sollte, musste ich am Donnerstag schon mal ins Krankenhaus kommen, um mich vor-aufzunehmen und für die Aufklärungsgespräche und eine Blutabnahme. Wir klapperten dann erst die Patientenaufnahme ab und trafen uns dann mit der Anästhesistin. Es folgte das klassische Aufklärungsgespräch, aber es war trotzdem nett, sie schaffte es mir ein wenig meiner Anspannung und Aufregung zu nehmen.

Toll fand ich, dass sie erst seit kurzem eingeführt hatten, das AC-Operierte vor der OP Akupunktur bekommen, um der starken Übelkeit nach der OP entgegen zu wirken. Damit war ich natürlich einverstanden, klar, wem ist es schon gerne übel.

 

Im Anschluss trafen wir uns dann mit zwei jungen Chirurgen, die mit uns das chirurgische Aufklärungsgespräch machten, noch mal alles mit uns genau durchgingen und auch unsere noch offenen Fragen beantworteten. Dann sollte ich Blut abgenommen bekommen und das sollte sich auch bei meinem Krankenhausaufenthalt als Problem darstellen.

 

Ich hab immer schon schlechte Venen gehabt, aber bisher ging es trotzdem, dass man was fand. An diesem Donnerstag allerdings benötigten diese zwei 3 Versuche, autsch kann ich Euch sagen. Durch die Anspannung und Aufregung war ich eindeutig nicht so in der Lage Schmerzen auszuhalten. Mir hat eine Blutabnahme noch nie so weh getan. Aber irgendwann lief dann das kostbare Gut und schließlich konnten wir uns wieder verabschieden.

 

Sonntag, 12.09.2010

 

Ich sollte um 15 Uhr da sein. Da heißt in der Notfallambulanz. Meine gesammelten Werke, oder besser Papiere, die durch den Donnerstag schon für die OP komplett fertig waren, hatten sie mir mit nach Hause gegeben, um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, dass doch noch irgendetwas verloren gehen könnte.

 

Um 15 Uhr standen wir dann also in der Ambulanz und wurden von ratlosen Schwestern empfangen. Es gab im Haus einen PC-Absturz und sie konnten nicht nachgucken, auf welche Station ich sollte. Nach einigen Telefonaten dann aber wurde ich auf die B1 geschickt.

 

Dort wurde dann schon erwartet und mir wurde sofort mein Zimmer gezeigt, Zimmer 111. Die Zahl gefiel mir, irgendwie verfolgt mich die 11. Es war noch eine andere Patientin da, wir unterhielten uns später, sie sollte aber am nächsten Tag schon wieder gehen. Ich packte dann erst mal einiges aus und dann gingen wir in die Cafeteria. Heute ärger ich mich, dass ich da nicht doch noch ein letztes Stück Kuchen gegessen habe, es gab nämlich Käse-Sahne-Torte, meine Lieblingstorte.

Aber ich wollte am nächsten Tag ein gutes Gewicht auf die Waage bringen und vergnügte mich mit einem Saft.

 

Später gingen wir dann wieder auf's Zimmer und mein Schatz verabschiedete sich dann bald. Den Rest des Tages hab ich dann Filme auf meinem Notebook geguckt.

 

Abends bekamen wir dann noch eine dritte Bettnachbarin, ein 14jähriges Mädchen nach Blinddarm-OP. 

 

Die Nacht war natürlich schrecklich, ich war einfach zu aufgeregt und fand erst Ruhe, nachdem ich mir etwas zum schlafen habe geben lassen.

 

 

Montag, 13.9.2010 der Tag der Tage

 

Ich war früh wach und bin dann erst mal duschen gegangen. Konnte ja dauern, bis ich das das nächsten Mal durfte. Da ich ja kein Frühstück bekam, hab ich mich dann angezogen, Haare geföhnt und bin erst mal zum Büro von der Assistentin von meinem Doc marschiert, weil ich mich noch mal wiegen lassen sollte. Als ich da ankam, war die natürlich gerade im Haus unterwegs. Also bin ich wieder zurück auf mein Zimmer. Gerade da angekommen, kam mein Doc und holte mich zum wiegen ab. Wir waren beide zufrieden mit dem Resultat und schließlich verabschiedeten wir uns dann bis später.

 

Lustig war, als er noch sagte, es wäre gut, dass mein Gewicht bei mir so gut verteilt wäre. Ich war noch nie vorher so froh über meinen dicken Po.

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