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Mein Weg in ein neues, schlankes und gesundes Leben.

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Schritt für Schritt

Und wieder bin ich meinem Ziel, der OP, einen guten Schritt näher gekommen.

 

Letzte Woche hatte ich die Magenspiegelung und es war bis auf einen nachgewiesenen Heliobacter alles in Ordnung. Das hat mich echt gefreut, hatte ich doch schon mit einer Hiatushernie (Zwerchfellbruch) zu kämpfen und oft genug Probleme mit meinem Magen.

Gegen den Heliobacter nehm ich jetzt eine Woche eine Antibiotika-Kombination und hoffe, danach davor Ruhe zu haben. Eventuell muss ich aber noch mal zur Magenspiegelung, um sicher zu gehen. Keine schöne Aussicht, aber doch nichts, im Vergleich dazu, was ich noch alles vor mir habe, oder?

 

Gestern hatte ich dann den lang ersehnten Termin im Krankenhaus. 

Meine Aufregung stieg schon die Tage davor und gestern Morgen war ich ziemlich fertig. Ich hab mich sogar übergeben. Komische Sache. Aber als wir dann im Krankenhaus ankamen, war ich plötzlich ganz ruhig.

 

Die nette Sekretärin von meinem Doc musste uns dann leider um eine Stunde vertrösten, es war ein Notfall dazwischen gekommen. Ich fand das völlig ok, ich wollte ja auch als Notfall vorgehen. Schliesslich trafen wir den Doc, der sich entschuldigte, weil er sich auch weiterhin um diesen Notfall kümmern musste. Für ihn kam dann eine sehr sympathische Ärztin und übernahm für ihn das Gespräch. Und auch wenn ich mich eigentlich sehr auf den Doc gefreut hatte, diese nette Ärztin hat ihn gut vertreten.

 

Sie war sehr erfreut, als ich ihr sagte, dass ich mittlerweile auf 150,4 kg (-9,4 kg) abgenommen habe. Natürlich musste ich auch dort auf die Waage, aber auch die 151,4 (immerhin in Klamotten und nach Mittagessen) waren ok und sie sagte mir zu, dass ich den gewünschten Magenbypass bekomme. Das Gespräch war unglaublich gut.

Ich hatte mir einige Fragen aufgeschrieben und die sind wir dann nach und nach durchgegangen. Vorher haben wir dann aber noch den Termin ausgemacht.

 

Wir wollten ja den Termin in den September verschieben, und lustigerweise fing sie an, dass mein Doc im August erstmal im Urlaub ist und erst Ende August wieder da.

Also passten unsere Pläne wunderbar und ich konnte mir den Termin sogar selbst aussuchen, weil im September noch alles frei ist. Ich hab mir dann den 15. September ausgesucht. Das bedeutet, ich werde am 14.9. um 9 Uhr im Krankenhaus einrücken, um noch einige Voruntersuchungen machen zu lassen und am 15.9. wird es dann ernst.

 

Jetzt habe ich diesen Tag und es wird immer fassbarer. In 6 Wochen wird mein neues Leben beginnen. Wahnsinn, irgendwie kann ich es immer noch nicht fassen. Ich denke, das kann ich erst, wenn ich am 14.9. dann im Krankenhaus bin und die Untersuchungen los gehen.

 

Wir haben dann noch meine vielen Fragen besprochen. Die liebe Frau Doktor hat sich soviel Zeit genommen und wir haben alles ausführlich besprochen. Sie hat mir einige Ängste und Sorgen genommen, jetzt kann ich mir das alles besser vorstellen und weiss, was auf mich zukommt.

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